Luxembourg, Klagenfurt, November 2011. In Anwesenheit des Gesundheitsministers Mars di Bartolomeo und anderen geladenen Gästen haben der Präsident der Stëftung Hëllef Doheem, Paul-Henri Meyers und der Generaldirektor Robert Theissen mit der Unterschrift des Vertrages mit ILOGS und RECOM zur Einführung der elektronischen Pflegeakte, ein zukunftsweisendes Projekt eingeleitet.

Die Stiftung „Hëllef Doheem“ betreut jährlich rund 17.000 pflegebedürftige Menschen in Luxembourg. In Zukunft soll der Zugang zu sämtlichen Informationen und Dokumenten, die in Zusammenhang mit der Pflege eines Klienten von „Hëllef Doheem“ erfasst werden, verbessert werden. Um dies zu gewährleisten, wird der Pflegedienstleister die mobile elektronische Pflegeakte ILOGS MOCCA für alle seine Klienten einführen. Damit wird sichergestellt, dass künftig alle Personen, die in die Pflege des „Hëllef Doheem“-Klienten eingebunden sind, Zugang zum Patientendossier erhalten.

Die Pfleger können somit beispielsweise schon beim Patienten zu Hause die Krankenakte einsehen, eine Diagnose erstellen, die verfügbaren Ressourcen feststellen, die Pflege an die individuellen Bedürfnisse des Klienten anpassen und die jeweiligen Interventionen planen. Derweil können sie auch via ILOGS MOCCA zu jeder Zeit das nötige Fachwissen abrufen und auch die Patientenakte aktualisieren. Dies alles natürlich nur entsprechend der strengen Zugriffsrechte und Datenschutzkriterien für elektronische Gesundheitsakten.

Mit der Einführung der elektronischen Patientenakte wird auch eine übergreifende Auswertung der Daten gewährleistet und die Pflegequalität auf Stiftungsebene optimiert. Die mobile elektronische Patientenakte, die auf Basis der „European Nursing care Pathways“-Fachsprache (EPN) funktionieren wird, wird demnach nicht nur die Arbeit der Pfleger erleichtern, sondern auch die Pflege des Kranken verbessern.

Trotz aller Bemühungen, die Pflegedienstleistungen effizienter zu gestalten, werde die Pflege des Klienten aber weiterhin im Mittelpunkt stehen, versicherte Pierrette Biver, „directrice des soins“ bei „Hëllef Doheem“. Zu den zahlreichen Vorteilen des elektronischen Dossiers zählen unter anderem eine Alarmfunktion, die den Pfleger darauf hinweist, wenn ein neu verordnetes Medikament sich nicht mit einer bereits verabreichten Arznei verträgt.

Nichtsdestotrotz sei ein solches elektronisches Patientendossier nicht nur sicherer – das Arztgeheimnis wird insofern gewährleistet, da nur die Personen Zugang zur Akte erhalten, die der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen – sondern auch performanter, da das Pflegepersonal zu jeder Zeit die notwendigen Informationen über das Krankheitsbild des Patienten abrufen kann.

 

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